Stadtkirchenarbeit

Gemeinsam auf dem Weg am 3. Oktober

1005lu - Pilgerwanderung Christen Muslime (2)Nach 2jähriger Unterbrechung fand in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung unter dem Motto: „Christen und Muslimegemeinsam auf dem Weg“ statt, zu der der Arbeitskreis Christen und Muslime eingeladen hatte. Am Tag der Deutschen Einheit, an dem auch der Tag der offenen Moschee begangen wird, trafen sich über 60 Gläubige zunächst in der Stadtkirche zum interreligiösem Gebet, welches von den Pfarrern Udo Kytzia und Thomas Großeit (Katholische Pfarrgemeinde St. Marien) und dem Imam Günes von der DITIB-Gemeinde gestaltet wurde. Danach machte man sich gemeinsam auf den Weg zur Selimiye-Moschee an der Roonstraße. Dort wurden die Teilnehmer mit Tee, Kaffee und leckeren türkischen Spezialitäten freundlich empfangen. Im Anschluss daran war Gelegenheit, an einer Führung mit Mittagsgebet teilzunehmen. Man kam miteinander ins Gespräch und konnte so einiges über die jeweils andere Religion erfahren.

Herbert Bastian (Arbeitskreis Christen und Muslime)

Tag des offenen Denkmals am 8. September

Ogel Jutta DenkmalImmer am ersten Sonntag im September wird in Deutschland der Tag des offenen Denkmals begangen. In diesem Jahr  stand er unter dem Motto: „Unbequeme Denkmale?“ – Schon das Motto selbst war alles andere als bequem: Kirchen unter Denkmalschutz – voller wertvoller Kunstschätze – kann man doch kaum als unbequem bezeichnen?

Die Kantorin Jutta Timpe hat sich dieser schweren Thematik in ihrem Konzert zusammen mit dem Tibia- Flötenkreis angenommen. Sie hat die Zuhörerinnen und Zuhörer motiviert, an verschiedenen Orten in der Kirche Klangerfahrungen zu machen und dabei einmal nicht nur an einem Ort sitzenzubleiben, sondern Flöten, Spinett und Orgel an verschiedenen Orten in der Kirche zu hören. Dabei wurde auf unbekanntere, zum Teil auch auf „unbequeme“ Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Hans- André Stamm und Christoph Nogay zurückgegriffen. Ein unbequemes Unterfangen für Jutta Timpe, die immer wieder von einem Instrument zum anderen, von der Empore in den Chorraum der Kirche, unterwegs war.

Über den Nachmittag verteilt haben dann weit über 100 Personen die Gelegenheit genutzt und sich in der geöffneten Kirche umgesehen. Dabei wurden viele Fragen zum Gebäude oder den Kunstgegenständen gestellt.

Eine gut einstündige  Kirchenführung durch Hannelore Zobel setzte einen runden Schlusspunkt.

Waffel Team 2Im Turmraum luden während des Nachmittags Helga Hartl und Margrit Kastner aus dem Team „Café am Turm” zu einer Tasse Kaffee und einer frisch gebackenen Waffel ein. Am Tag des „Unbequemen Denkmals“  konnte man sich hier gemütlich und bequem unterhalten.

 

 

Moonlightshopping  –  Zur Ruhe kommen …!?

candles-141892_640Am 31. August waren die Geschäfte in der Stadt wieder lange geöffnet. Das Moonlightshopping stand auf dem Programm. Die Stadt war voller Menschen, die an einem der letzten warmen Abende im Jahr die Angebote der Einzelhändler in Lünen nutzten.

Mittendrin die Stadtkirche St. Georg.  Offen. Nur durch das warme Licht von rund 200 Kerzen erhellt, lud sie ein, inne zu halten. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit. Sie ließen das mehr als 650 Jahre alte Gebäude auf sich wirken und kamen zur Ruhe.

Erinnerten sich an längst zurückliegende Ereignisse, die Taufe der Kinder, die eigene Konfirmation oder die Eheschließung hier in der Kirche. Nach langen Jahren mal wieder ein Besuch in der Kirche. Viele weitere Lichter wurden an diesem Abend angezündet – oft zum Andenken an geliebte Menschen. Ein unverhofftes Erlebnis, und oft der Anlass zu weiteren Gesprächen bei einem Glas Orgelwein und einer Schmalzschnitte an den Tischen und Bänken vor der Kirchentür. Weißt du noch, damals…

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