Streiflichter 2014

Hrainbow-colors-153229_640ier finden Sie eine kleine Auswahl von Erinnerungsstücken aus dem vielfältigen Leben der Kirchengemeinde im zurückliegenden Jahr 2014.

Weitere Erinnerungsstücke finden Sie auf der Startseite unter „mehr Aktuelles…“, dem Archiv von Meldungen aus der zurückliegenden Zeit.

Gerne bauen wir auch Ihre Fotos und Eindrücke aus dem Leben in der Kirchengemeinde in unseren Rückblick ein! Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu uns auf!

Krimilesung in der Stadtkirche am 14. MärzKohlenstaub

Dortmund 1965: Martha Gerlach ist eine der ersten Pastorinnen in Dortmund. Keine leichte Aufgabe, denn nicht alle Gemeindemitglieder respektieren „das Fräulein“ auf der Kanzel. Da wird – ausgerechnet am Ostersonntag – ihr Kollege Pastor Hanning tot in seinem Pfarrhaus gefunden.

Bald ist klar: Der Tote hatte brisante Geheimnisse, und mehr als nur eines von Marthas Schäfchen ist verdächtig. Die Pastorin beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln – und sticht in ein gefährliches Wespennest…

Krimistoff mit „Lokalkolorit“.  Autorin Anne- Kathrin Koppetsch las aus ihren Kriminalromanen Kohlenstaub (erschienen im April 2013) und Linienstraße (erschienen im September 2013). Die Autorin, selbst Pfarrerin, lebt und arbeitet seit einigen Jahren in Dortmund. In dieser Zeit hat sie viel über die Anfangsjahre evangelischer Pfarrerinnen in Dortmund recherchiert.

Die Krimi – Lesung mit „musikalischen Zwischentönen“ wurde begleitet durch Michael Gick am Saxofon und Winfried Moselewski am E- Piano.

In einem zweiten Teil erzählte Anne- Kathrin Koppetsch etwas über die Entstehungsgeschichte ihrer Kriminalromane und kam mit Pfarrerin Claudia Reifenberger über den langen Weg bis zur rechtlichen Gleichstellung von Pfarrerinnen und Pfarrern und das Leben und die Arbeit als evangelische Pfarrerin heute ins Gespräch.

Premiere für einen ökumenischen Segensgottesdienst am Valentinstag am 14. Februar

Weil viele Menschen den Wunsch haben, dass ihre Liebe zueinander im Schutzraum einer größeren und umfassenderen Liebe bewahrt bleibt und sich darin weiter entfalten kann, sind Segensfeiern für Liebende eine angemessene Gestalt. Gottes Segen sprechen wir ihnen gerne (wieder neu) zu.

Cocktails ValentinstagEingeladen waren darum in die Stadtkirche St. Georg alle frisch Verliebten oder schon lange Liebenden, Menschen, die ihre Freundschaft festigen wollen, auch ihre familiären Beziehungen oder auch Menschen, die um eine verlorene Liebe trauern. Verantwortlich für den Segnungsgottesdienst waren Pfarrerin Claudia Reifenberger, Pfarrer Rüdiger Holthoff und  Isabell Schneider, Pastoralreferentin in der Pfarrgemeinde St. Marien in Lünen und der Gospelchor der Ev. Kirchengemeinde Lünen unter Leitung von Kantorin Jutta Timpe.

In der nur spärlich ausgeleuchteten Stadtkirche St. Georg kamen etwa 40 Menschen aller Altergruppen zusammen, die sich von den Klängen des Gospelchores und den Worten, Melodien und Gesten neu oder wieder auf das Wagnis der Liebe einlassen wollten. Bei Knabbereien und alkoholfreien Cocktails, die nach dem Gottesdienst an liebevoll geschmückten Stehtischen im Seitenschiff zum Verweilen einluden, haben viele der Teilnehmenden den Wunsch nach Wiederholung geäußert.

Kreuze – Ausstellung in der Passionszeit

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Ein Kreuz und eine Himmelsleiter, ein Kreuz als Lebensbaum, Ein Kreuz mit Fundstücken aus dem Konzentrationslager Buchenwald, das rote, blaue und grüne Kreuz als vertraute Zeichen aus unserem Alltag – die Arbeiten des emeritierten katholischen Lüner Pfarrers Wilhelm Aufenberg zeigten das Kreuz als Symbol mit vielen Facetten während der Passionszeit in der Stadtkirche St. Georg.

05 KiBiWo 2014Kinderbibelwoche auf der Stadt-Insel in den Osterferien

Mit kräftigem Gesang und meistervollen Theaterstücken präsentierten die Kinder der Kinderbibelwoche im Abschlussottesdienst auf der Stadt-Insel ihre Erlebnisse der vergangenen Tage: Jesus war gestorben und doch wieder auferstanden, um den Emmausjüngern zu begegnen. So verbreitete sich das junge Christentum rasch, der Verfolgung im römischen Reich zum trotz wuchs und wuchs es immer weiter. Menschen gründeten überall neue Gemeinden, um den Aufgaben der Verkündigung, der Armenfürsorgen, der Verwaltung der Sakramente, der Seelsorge und der Lehre nachzukommen.

Bei dem Programm waren die Kinder am Ende der Woche dann ziemlich müde, vor allem weil nebenher auch immer Spiele zu gewinnen waren: Ob Fußball, Völkerball, Kicker oder Schlag das Team. Aber eines wollten die 28 Kinder zusammen mit den neun Helferinnen und Helfern noch loswerden: Einen segensreichen Gruß an die Gemeinde!

Notschlafstellen im Ruhrgebiet

Eine Fotoausstellung  von Stefan Fercho bis zum 18. Juli

Menschen ohne festen Wohnsitz begegnen uns täglich im Alltag. Sie gehören zu unserer Gesellschaft dazu – dennoch weiß man wenig über sie.Fercho Notschlafstellen

Wie leben diese Menschen? Ist die Übernachtung auf der Straße und in Parks für sie die einzige Möglichkeit?

Mit 15 Fotos aus Notschlafstätten im Ruhrgebiet versucht der freiberufliche Fotograf Stefan Fercho, die Lebenssituation von nicht sesshaften Menschen auszuloten. Die Bilder, die aus diesem Projekt entstanden sind, zeigen keine Menschen – gleichwohl geben sie beredte Einblicke in ein Leben im Übergang, das oft viele Jahre und Jahrzehnte, manchmal auch ein Leben lang, im Übergang bleibt.

Die Ausstellung stand im Zusammenhang mit dem Jahresthema der Reformationsdekade “Reformation und Politik”.

 

Tag des offenen Denkmals

Offenes Denkmal farbeUnter diesem Motto präsentierte sich die bunte Seite der Stadtkirche St. Georg am Tag des offenen Denkmals 2014.

Ziel war es, mit einem vielfältigen Programm die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Pflege und Bewahrung der Stadtkirche zu wecken.

Das Programm:

11 – 12 Uhr Gottesdienst: „Farben predigen! Farbsymbolik in der Kirche entdecken“
12 – 13 Uhr „Lauter bunte Vögel“ – Orgelkonzert auf der Empore mit Kantorin Jutta Timpe

Lt. Duden ist ein „bunter Vogel“ ein Mensch, der durch ungewöhnliche Ideen, unangepasste Lebensweise, ausgefallenes Äußeres o.Ä. auffällt. Die Welt der Musik ist voll von diesen „Bunten Vögeln“. Egal, ob Komponisten oder ausführende Künstler – alle bewegen sich entweder in höchsten Sphären oder nahe am Abgrund. Deshalb gibt es eine Fülle von Geschichten, Anekdoten und sonstigen Kuriositäten, die seit dem Mittelalter bis in unsere Tage über die musizierende Zunft erzählt werden. Eine vergnügliche Auswahl humorvoller, farbiger Orgelmusik, gewürzt mit Literarischem bieten Jutta Timpe (Orgel), und Michael Rothkegel (Texte).

13 – 14 Uhr Bunter Eintopf zum Mittagessen!

14 – 17 Uhr Offene Kirche und Kirchcafé
Ansprechpartner für Kirchenführungen und Fragen zur Kirche sind vor Ort!

17 Uhr Kirchenführung:
Mit den liturgischen Farben durch das Kirchenjahr. Hannelore Zobel zeigte im Chorraum die farbigen Paramente der Stadtkirche, ordnete die Farben den entsprechenden liturgischen Kirchenjahreszeiten zu und zeigte, wo in der Stadtkirche farbige Parallelen in den bildhaften Darstellungen der Kirche zu finden sind.

„Misa Criolla“

Misa criolla

Das Konzert am 26. September war Teil des großen Projektes !SING – DAY OF SONG im Ruhrgebiet!

Hauptwerk des Konzertes ist die „Misa Criolla“ des argentinischen Komponisten Ariel Ramirez. In der „Misa criolla“ wird der offizielle spanische Messtext in typisch südamerikanischer Manier vertont. Entsprechend ist die Besetzung bei der Begleitung der Chöre: Zwei Gitarren, Kontrabass, Cembalo, ein Solo-Tenor und Percussionsinstrumente aus der Andenregion. Dazu kommen noch eine Oboe und eine Querflöte.

Aufgrund ihrer Bekanntheit gilt die „Misa Criolla“ weit über die Grenzen Südamerikas hinaus als wichtigste Komposition argentinischer Sakralmusik.

Bereichert wird das Konzertprogramm mit einigen Orgel-Solo-Stücken im Latin-Stil von Hans André Stamm, gespielt vom Komponisten selbst.

Ausführende:
Die Chöre Uno Voco, Jugendchor Herz-Jesu, TonArt, Voices’R’Us, ökumenischer Projektchor
Gustavo Martin Sanchez: Tenor
Hans André Stamm: Orgel
Instrumentalsolisten
Leitung: Andreas Rohne und Kantorin Jutta Timpe

Menschen unterwegs – Ikonen des AlltagsDIGITAL CAMERA

Eine Ausstellung mit Bildern von Marlies Blauth bis zum 27. September

Marlies Blauth, 1957 in Dortmund geboren, lebt heute in Meerbusch-Osterath in der Nähe von Düsseldorf. Mit 24 Jahren hat sie ihr Staatsexamen in Kunst und Biologie abgelegt und anschließend ein Diplom im Bereich Kommunikationsdesign erworben. Ab 1989 war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, später als Lehrbeauftragte für Holzschnitt und Freie Grafik an der Universität Wuppertal tätig. Mit den Bildern der Ausstellung wurden in der Zeitschrift JUNGE.KIRCHE 2/2013 die Artikel zum Thema Gottesbilder – Menschenbilder illustriert.

Die Künstlerin verfremdet in ihren Arbeiten Fotos von Menschen. Sie malt, kratzt oder ritzt in die Fotos hinein. Von dieser Verbindung aus Foto und Zeichnung entstehen Bilder von Menschen, die ihrer alltäglichen Umgebung enthoben scheinen.

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