BOOT 102 Einfach Weihnachten

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Liebe Leserinnen und Leser,

»Ich bin gekommen, Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …« Der Rest von Außenminister Hans Dietrich Genschers Worten vom Balkon der deutschen Botschaft in Prag am 30. September 1989 ging im Jubel der Menschen unter: Endlich Freiheit, Erfüllung eines lang gehegten Traums für die, die alles dafür aufgegeben hatten.

Und einige Wochen später, am 9. November 1989, die Pressekonferenz: Auf die Frage, wann denn nun die neue Reiseregelung in Kraft trete, antwortet der damalige DDR-Sekretär für Informationswesen Günter Schabowski: »Meines Wissens sofort – unverzüglich …« Ungläubiges Staunen, Erschrecken, dann Jubel – und am selben Abend noch Freudentaumel der ersten Menschen, die einfach das Unglaubliche nur mal mit einem Spaziergang über den Ku’damm erleben wollten …

Weihnachten – unverzüglich …

Ist das nicht die Gefühlslage, die eigentlich mit Weihnachten verbunden ist? Ungläubiges Staunen, Erschrecken, Jubel als Reaktion auf die Botschaft, die zuerst die einfachen Leute, die Hirten auf dem Feld, erfahren: »Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.« Wie bitte? Gottes Sohn – als Mensch geboren, noch dazu in einem Stall? »Ihr werdet finden das Kind inWindeln gewickelt und in einer Krippe liegen.« Unglaublich, das müssen wir sehen: »Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist.«

Auch für das BOOT gab es dieses Jahr Anlass, mit der erschienenen Nummer 100 Rückschau zu halten. Dabei sind uns manche Schätze in die Hände gefallen, von denen wir Ihnen ein paar gehoben haben:

Weihnachten – refurbished …

könnte das Motto also auch lauten: Sie finden nachdenkliche Worte von Thomas Paul Schepansky über die Art, wie wir alle Jahre wieder auf »Himmlische Chöre« reagieren. Was hinter Spekulatius und anderen Weihnachtsbräuchen steckt, erklärt Jochen Schulte, Pfarrer i.R. und langjähriger BOOTRedakteur. Und wie man ein preiswertes Festessen zaubert, können Sie noch einmal bei Heike Hoppe nachlesen (»Kochvergnügen
wie noch nie«). Es war uns ein Vergnügen, mit den Autoren bzw. der Autorin wieder Kontakt aufzunehmen, und sie haben gerne ihre Druckgenehmigung erteilt. Wir hoffen, dass Sie beim (Wieder-) Lesen mit uns dieses Vergnügen teilen und wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr – mit der Jahreslosung, über die Pfarrer Rüdiger Holthoff nachdenkt:

»Ich glaube – hilf meinem Unglauben.«

Einfach Weihnachten. Unglaublich.

Ulf Weiß

Der Gemeindebrief steht Ihnen hier in vollem Umfang als Download zur Verfügung.

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