Ausgabe 96: Aufblühen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jeden Tag, mit wenigen Ausnahmen, bei Schnee und Kälte, an nasskalten Tagen und manchmal auch Abenden, aber auch an schönen Frühlingstagen und bei heißer Sommersonne treibt es mich hinaus in die Natur. Aber nicht, weil ich ein über die Maßen naturverbundener, aktiver und bewegungsfreudiger Mensch bin. Nein. Genaugenommen treibt es mich auch nicht hinaus, sondern sie: Loki, unsere Beaglehündin.

Da sie mit Vorliebe frisst, danach ruht (mit lautem Schnarchen), um Kraft fürs Betteln und Stöbern nach Futter zu schöpfen, ist Bewegung für sie sehr wichtig. Und mir schadet sie nicht. Unsere Interessen bei den Spaziergängen sind aber sehr unterschiedlich – außer bei strömendem Regen und Gewitter – da haben wir ganz klar ein Ziel vor Augen und wollen nur schnell wieder nach Hause. Ansonsten bleibt Loki oft und  gerne stehen, schnüffelt und tut, was ein Hund so tun muss.

Ich bleibe nicht so gerne stehen. Die von Loki erzwungenen Pausen geben mir aber Zeit, meinen Blick schweifen zu lassen und genauer hinzusehen. Wegweiser sehe ich ganz neu, obwohl sie schon jahrelang den Weg zu den verschiedenen Kleingartenanlagen in meiner näheren Umgebung weisen. Und jeden Tag hat sich im Wald, auf den Feldwegen, im Park und am Kanal etwas verändert. Am Ende des Winters sind mir zunächst die Teppiche von Schneeglöckchen zwischen den Bäumen aufgefallen und haben mich aufblühen lassen. Kurze Zeit später waren es die gelben Blüten der Zaubernuss. Es wurde Frühling. Teppiche von Buschwindröschen lösten die Schneeglöckchen ab, später sah ich die sternförmigen Blüten des Bärlauchs, Drumherum eine Explosion in Grüntönen …

»Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes
Gaben.« (EG 503)

Vielleicht nehmen Sie sich diese Liedzeile von Paul Gerhardt zu Herzen und schicken Ihr Herz in den Sommermonaten doch mal auf einen Ausflug in die Natur. Lassen Sie sich dabei von unseren Geschichten rund ums Aufblühen anregen und begleiten.

Das Redaktionsteam wünscht Ihnen

einen Sommer zum Aufblühen.

In einem Boot Ausgabe  96 hier zum herunterladen.

 

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