Jüdisch beziehungsweise christlich – näher als du denkst

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Frei von Sklaverei und Tod: Pessach beziehungsweise Ostern.

Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!

Kirchengemeinden, deren Gemeindebriefen und Homepages werden Ihnen in diesem Jahr hin und wieder Plakate begegnen, die Judentum und Christentum in Beziehung zueinander setzen: „jüdisch beziehungsweise christlich – näher als du denkst“. Was hat es mit diesen Plakaten auf sich?

In Deutschland gibt es jüdisches Leben seit mindestens 1700 Jahre: Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 erwähnt Juden in Köln und ist damit die erste urkundliche Erwähnung jüdischen Lebens nördlich der Alpen. 1700 Jahre jüdisches Leben haben ihre Sternstunden, aber auch viele Tiefpunkte. An beides, aber vor allem an das jüdische Leben im heutigen Deutschland soll in diesem Jahr erinnert werden – auch in Dortmund.

Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland wollen in diesem Rahmen an die komplexe Beziehung von jüdischem und christlichem Glauben erinnern und Interesse wecken. In zwölf Plakaten werden jüdische Feste und Gedenktage mit christlichen in Beziehung gesetzt. Manches kann vielleicht als bekannt vorausgesetzt werden, anderes mag überraschen. Dass Ostern etwas mit Pessach zu tun hat, wissen wir aus den Berichten über das Leiden und die Auferstehung Jesu. Aber wissen Sie, was es mit Purim oder mit Tischa B’aw auf sich hat? Kennen Sie die Ähnlichkeiten zwischen der Konfirmation und der Bar Mizwa?

Wem die knappen Informationen auf den Plakaten nicht reichen, der kann auf der Homepage der Plakatkampagne Näheres erfahren

Informationen zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ finden Sie hier

Ralf Lange-Sonntag, Islam-Beauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen

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