Kantate, 10.05.2020

„Gottesdienst zu Hause“ am Sonntag Kantate, 10. Mai 2020

Wenn Sie mögen, können Sie eine Kerze anzünden.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Stille

Gebet

Gott, du großer Musikliebhaber,
wie gerne würde ich dir mein Lied singen, meine unverwechselbare Lebensmelodie.
Doch immer wieder lasse ich mich verführen, die Lieder zu singen, die andere mir vorgeben.
Ich traue mich oft nicht, meine Stimme ertönen zu lassen.
Gott, ich möchte dir singen mit meiner Stimme, in Dur und in Moll, laut und leise, sanft und kraftvoll.
Ich möchte dir singen, von dem, was mich in der Tiefe bewegt.
Ich bitte dich: Lass mich doch deine Stimme hören und singe du mit mir.
Dann fasse ich Mut und finde zu meinem Lied. Amen.

Psalm 98

1 Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm. 2 Der HERR lässt sein Heil verkündigen; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar. 3 Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel, aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. 4 Jauchzet dem HERRN, alle Welt, singet, rühmet und lobet! 5 Lobet den HERRN mit Harfen, mit Harfen und mit Saitenspiel! 6 Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem HERRN, dem König! 7 Das Meer brause und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. 8 Die Ströme sollen in die Hände klatschen, und alle Berge seien fröhlich 9 vor dem HERRN; denn er kommt, das Erdreich zu richten. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.

Lesung

Kolosser 3, 12 – 17

Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme und Geduld. 13 Geht nachsichtig miteinander um und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben. 14 Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt. 15 Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`! 16 Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder; singt sie dankbar und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. 17 Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.

Wer mag, liest jetzt die Lesepredigt

 

 

Lied Ich sing dir mein Lied

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Töne, den Klang hast du mir gegeben
von Wachsen und Werden, von Himmel und Erde,
du Quelle des Lebens, dir sing ich mein Lied.

 

 

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Den Rhythmus, den Schwung hast du mir gegeben
von deiner Geschichte, in die du uns mitnimmst,
du Hüter des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in Ihm klingt mein Leben.
Die Tonart, den Takt hast du mir gegeben
von Nähe, die heil macht – wir können dich finden,
du Wunder des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Höhen, die Tiefen hast du mir gegeben.
Du hältst uns zusammen trotz Streit und Verletzung,
du Freundin des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben.
Die Töne den Klang hast du mir gegeben
von Zeichen der Hoffnung auf steinigen Wegen
du Zukunft des Lebens. Dir sing ich mein Lied.

Fürbitt-Gebet

Gott,
schenke mir Augenblicke des Einklangs – mit mir, mit dir und der Welt um mich herum; denn solche Augenblicke tragen mich durch die schweren Zeiten.
Lass mich ein Klangkörper deiner Liebe sein. Lass deine Stimme durch mich hindurchtönen, dass sie durch mich in der Welt hörbar wird.
Ich bitte dich für die, denen ihr Lied im Hals stecken bleibt, und für die, die mundtot gemacht wurden, für die, die ihre Melodie noch nicht gefunden haben und für die, deren zarten Stimme in unserer lauten Welt kein Gehört findet.
Ich bitte dich für die, die vergeblich auf Liebe warten.
Ich bitte dich für deine geschundene Erde, für die Pflanzen und Tiere, deren Lebensräume zerstört werden.
Ich bitte dich für alle, die ihre Stimme erheben für eine gerechte und friedliche Welt, und sich dafür einsetzen, dass unsere Erde ein Zuhause bleibt für die nachkommenden Generationen.
Ich bitte dich für alle, die in den Krankenhäusern dieser Welt für die Kranken da sind, für alle, die in den Seniorenheimen den Bewohnerinnen und Bewohnern nah sind.
In der Stille bringe ich vor dich, was mich persönlich bewegt: (…)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Segen

(eventuell Hände wie eine Schale vor die Körpermitte halten)

Gott segne uns und behüte uns
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns seinen Frieden. Amen.

Stille

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Pfarrerin Anja Bunkus

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