Christi Himmelfahrt, 21.05.2020

Gottesdienst zu Hause

Kerze anzünden

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Stille

Gebet

Gott, du hast uns den Himmel geschenkt. Zeichen deiner Weite. Wie eng dagegen machen wir die Welt. Wenn wir aus- und abgrenzen, bewerten und verurteilen. Wenn wir andere klein machen und selbst groß sein wollen. Gott, wir bekennen vor dir, was ganz und gar nicht himmlisch ist. Dabei vertrauen wir darauf, dass du Schuld vergibst und unserem Leben neue Weite schenkst. Wir atmen sie ein, Himmelsworte der Versöhnung, und atmen auf und werden leicht und frei. Amen.

Psalm 47,2.6-10

Ihr Völker auf der ganzen Welt, klatscht in die Hände!
Lobt Gott und lasst euren Jubel laut hören!
6 Unter dem Jubel seines Volkes ist Gott wieder in den Himmel emporgestiegen,
der Schall der Posaunen begleitet ihn, den Herrn.
7 Singt, ja, singt Psalmen für unseren Gott! Singt und musiziert für ihn, unseren König!
8 Denn Gott ist König der ganzen Welt. So singt und spielt für ihn ein kunstvolles Lied!
9 Gott herrscht als König über alle Völker der Erde, er hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt.
10 Mächtige Herrscher aus anderen Völkern versammeln sich, sie alle vereinen sich zu einem Volk, das zum Gott Abrahams gehört. Denn alle Könige auf der Erde gehören Gott, er allein ist hoch erhaben.

Lesung:

Apg 1,1-5.9-11 nach NGÜ
Im ersten Teil meines Berichtes[1], ´verehrter` Theophilus, habe ich über alles geschrieben, was Jesus getan und gelehrt hat, von seinem ersten Auftreten an  2 bis zu dem Tag, an dem er ´in den Himmel` hinaufgenommen wurde. Bevor das geschah, gab er den Aposteln, die er ausgewählt hatte, unter der Leitung des Heiligen Geistes Anweisungen ´für die Zeit nach seinem Weggang`. 3 Sie waren es auch, denen er sich nach seinem Leiden und Sterben zeigte und denen er viele überzeugende Beweise dafür gab, dass er wieder lebendig geworden war: Während vierzig Tagen erschien er ihnen immer wieder und sprach mit ihnen über das Reich Gottes und alles, was damit zusammenhängt. 4 Einmal – es war bei einer gemeinsamen Mahlzeit – wies er sie an, Jerusalem vorläufig nicht zu verlassen, sondern die Erfüllung der Zusage abzuwarten, die der Vater ihnen gegeben hatte. »Ich habe darüber ja bereits mit euch gesprochen[2]«, sagte er. 5 »Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden, und das schon in wenigen Tagen.«
9 Nachdem Jesus das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Dann hüllte ihn eine Wolke ein, und sie sahen ihn nicht mehr. 10 Während sie noch wie gebannt zum Himmel hinaufblickten – dorthin, wo Jesus verschwunden war – , standen mit einem Mal zwei Männer in leuchtend weißen Gewändern bei ihnen. 11 »Ihr Männer von Galiläa«, sagten sie, »warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf? Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel genommen worden ist, wird wiederkommen, und zwar auf dieselbe Weise, wie ihr ihn habt gehen sehen.«

wer mag, liest jetzt die Lesepredigt

Lied:

Der Himmel geht über allen auf, auf alle über, über allen auf.Der Himmel geht über allen auf, auf alle über, über allen auf.

Fürbitten

Gott,

wir danken dir für alle guten Erfahrungen, mit denen wir in den vergangenen Wochen überrascht wurden. Wir danken dir für Leichtigkeit und Frische, für Augenblicke des Himmels auf der Erde.

Wir bitten dich für uns, dass wir in dieser Zeit nicht verzagen, sondern darauf vertrauen, dass du auf deine geheimnisvolle Weise bei uns bist und uns den Weg weist.

Wir bitten dich um ein weises und weites Herz, dass wir die nicht vergessen, die dem Coronavirus in ihrer Welt fast nichts entgegenzusetzen haben.

In der Stille bringen wir vor dich, was uns persönlich bewegt:

Stille

Vaterunser

Segen
(eventuell Hände wie eine Schale vor die Körpermitte halten)

Gott segne uns und behüte uns
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns
und sei uns gnädig
Gott erhebe sein Angesicht auf uns
und schenke uns Frieden
Amen.

Stille

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Pfarrerin Anja Bunkus

Gemeindebüro

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