Palmsonntag, 28.03.2021

Ein Gottesdienst zu Hause und mit allen – durch den Geist verbunden

Finden Sie einen Ort in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, wo Sie gerne Gottesdienst feiern. Es sollte ein Ort sein, an dem Sie (und Ihre Mitbewohner/innen) möglichst ungestört sind und sich wohl fühlen. Richten Sie diesen Ort liebevoll her, so dass für alle eine Sitzgelegenheit zur Verfügung steht.
Stellen Sie eine Kerze auf, so dass sie für alle, die mitfeiern, sichtbar ist. Wenn Sie alleine feiern, lesen Sie sich die Worte vor oder schauen Sie sich das Video an.
Wenn Sie zu mehreren sind, können Sie den Psalm auch im Wechsel in zwei Gruppen lesen und die verschiedenen Texte unter sich aufteilen.
Das vorgeschlagene Lied können Sie auch sprechen, wenn Sie es nicht singen möchten.

Versammeln Sie sich nach Möglichkeit einige Minuten, bevor Sie den Gottesdienst feiern, und halten Sie eine kleine Zeit der Stille.

Kerze anzünden

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Die Kollekte an diesem Sonntag ist bestimmt für Studierende in Notlagen an der TU und der FH Dortmund. Gerade im vergangenen Jahr ist es oft vorgekommen, dass bei Studierenden, die sich selbst finanzieren müssen, die Jobs weggefallen sind. Um ausländischen und deutschen Studierenden punktuell, unkompliziert und gezielt helfen zu können, bittet die Evangelische Studierenden Gemeinde (ESG) um diese Kollekte.

Wer in herkömmlicher Weise per Überweisungsträger oder eigenem Homebanking überweisen will, kann dies mit folgenden Angaben tun:

Empfänger: Ev. Kirchenkreis Dortmund
Konto IBAN  DE12 4415 2370 0000 0479 10
Verwendungszweck: Kollekte vom Datum

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Gottesdienst

Mit Pfarrerin Bianca Monzel

Renate Schulenberg (Lesung)

Musik: Nicole und Thomas Klein, Jutta Timpe

 https://youtu.be/2orNB3vQQ00 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Stille

 

Gebet

Gott, vor dir wollen wir zur Ruhe kommen.

Wir wollen uns auf dein Wort besinnen,

daran die vergangene Woche bedenken

und uns Kraft schenken lassen

für die Woche, die vor uns liegt.

Die Karwoche, in der wir auf Leiden und Sterben

Jesu Christi zugehen.

Amen.

Psalm 69 (Neue Genfer Übersetzung in Auswahl)

Rette mich, Gott, denn das Wasser steht mir bis zum Hals!

Ich versinke in tiefem Schlamm und finde keinen Halt.

Das Wasser reißt mich in die Tiefe, die Flut überschwemmt mich.

Erschöpft bin ich durch mein ständiges Rufen, meine Kehle brennt,

meine Augen erlöschen – ich aber warte weiter sehnsüchtig auf meinen Gott.

Ich aber bete zu dir, Herr, jetzt zur gelegenen Zeit.

Gott, antworte mir doch in deiner großen Gnade,

rette mich, so wie du es in deiner Treue schon immer getan hast!

Zieh mich heraus aus dem Schlamm, damit ich nicht versinke!

Rette mich vor dem Zugriff meiner Feinde, die mich hassen,

lass mich dem tiefen Wasser entkommen!

Sorge dafür, dass die Flut mich nicht überschwemmt

und die tiefen Strudel mich nicht verschlingen,

möge der Brunnen mich nicht für immer in seinem Schlund begraben!

Antworte mir, Herr, denn deine Gnade ist wohltuend!

Wende dich mir zu in der ganzen Fülle deines Erbarmens.

 

Lesung: Johannesevangelium 12, 12-19

Der Einzug in Jerusalem

12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde,

13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!

14 Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9):

15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.«

16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte.

17 Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat.

18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.

19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.

wer mag, liest jetzt die Lesepredigt oder sieht den Videoclip

 

Lied: EG 96 Du schöner Lebensbaum des Paradieses

 

Fürbitt-Gebet

Wir halten dir unsere Herzen hin, Jesus Christus,

wir strecken dir unsere Hände entgegen,

wir winken dir zu.

Wir wollten dir entgegengehen,

wir wollten mit dir laufen

und hineinziehen in deine Stadt.

 

Aber wir können nur mit unseren Herzen zu dir kommen.

unsere Sehnsucht ist auf dem Weg zu dir.

unser Gebet.

Sie sind alles, was wir haben.

So beten wir

für die Kranken

für die Einsamen

für die, deren Kraft sich nun langsam zu Ende neigt.

Komm zu ihnen mit deiner Freundlichkeit und behüte sie.

 

So beten wir

für die Menschen,

die in der Sorge dieser Tage in Vergessenheit geraten,

die Flüchtlinge

die Opfer von Gewalt – auch in den Familien

die Hungernden – weltweit.

Komm zu ihnen und rette sie.

Höre uns.

 

Wir halten dir unsere Herzen hin

und danken dir für den Glauben.

Wir danken dir,

weil wir zu dir und zueinander gehören.

Wir danken dir

für die Zeichen der Liebe und Verbundenheit,

für die freundlichen Worte,

für die Musik.

Wir danken dir für dein Wort und deine weltweite Kirche.

Wir wollten dir entgegengehen

und mit dir hineinziehen in deine Stadt.

Und wir erleben es:

Du gehst mit uns durch diese Zeit

Heute, in diesen Tagen der Passion,

und jeden neuen Tag.

 

Persönliche Fürbitten

Stille

Vaterunser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,

und vergib uns unsre Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft

und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Segen
(eventuell Hände wie eine Schale vor die Körpermitte halten)
Gott segne uns und behüte uns

Gott schütze unser Leben und bewahre unsere Hoffnung.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns,

dass leuchten können für andere
und sei uns gnädig
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und halte uns fest im Glauben,

dass das Leben lebendiger ist als der Tod.
Amen.

Stille

Kerze löschen

 

Gemeindebüro

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